Vollversammlung der Pfarrgemeinde- und Stiftungsräte vom Kinzigtal
15.05.2023 |
Die Pfarrgemeinderäte aller Seelsorgeeinheiten im Kinzigtal haben sich am 13. Mai das erste Mal zu einer gemeinsamen Vollversammlung im Rahmen der Kirchenentwicklung 2030 getroffen; ab 01.01.2026 werden die sechs Seelsorgeeinheiten im Kinzigtal eine einzige Pfarrei bilden. Die Pfarrgemeinderäte haben bei dieser Versammlung gemäß eines Gesetzes der Erzdiözese Freiburg einen Vorstand gewählt und für die weitere Zusammenarbeit einen beschließenden Ausschuss eingerichtet.
In den Vorstand wurden neben Pfarrer Michael Lienhard als Mitglied kraft Amtes Dr. Ansgar Horsthemke aus der Seelsorgeeinheit Zell und Waldemar Schmid aus der Seelsorgeeinheit Oberes Wolftal gewählt. Den beschließenden Ausschuss bilden Charlotte Ludwig und Sonja Welle aus der SE An Wolf und Kinzig, Angelika Spitzmüller, Heinrich Stöhr und Edelgard Vollmer aus der SE Haslach, Andrej Pacwa und Monika Tschersich aus der SE Hausach-Hornberg, Michael Schwientek aus der SE Kloster Wittichen, Rita Hoferer aus der SE Oberes Wolftal, Ute Baur, Dr. Ansgar Horsthemke und Jutta Uhl aus der SE Zell sowie Pfarrer Michael Lienhard und Fabian Groß (Nachfolger von Dr. Ruth Scholz als Lokaler Projektkoordinator ab Herbst 2023) als beratendes Mitglied. Außerdem wurde die Projektleitung, die schon seit Januar 2022 arbeitet, als beratender Ausschuss eingesetzt und ihr die Kompetenz übertragen zu entscheiden, welcher Beschluss hinsichtlich Kirchenentwicklung im beschließenden Ausschuss und welcher in der Vollversammlung getroffen wird.
Nach den Pfarrgemeinderäten haben auch die Stiftungsräte in nichtöffentlicher Sitzung ihren Vorstand gewählt sowie den beschließenden Ausschuss für Entscheidungen im Rahmen der Kirchenentwicklung 2030 besetzt. In den Vorstand wurden neben Pfarrer Michael Lienhard als Mitglied kraft Amtes Dr. Ansgar Horsthemke aus der Seelsorgeeinheit (SE) Zell und Waldemar Schmid aus der SE Oberes Wolftal gewählt. Den beschließenden Ausschuss bilden Charlotte Ludwig und Sonja Welle aus der SE An Wolf und Kinzig, Werner Ette, Angelika Spitzmüller und Heinrich Stöhr aus der SE Haslach, Hubert Maier und Monika Tschersich aus der SE Hausach-Hornberg, Jens Koch aus der SE Kloster Wittichen, Waldemar Schmid aus der SE Oberes Wolftal, Ute Baur, Dr. Ansgar Horsthemke und Jutta Uhl aus der SE Zell sowie Pfarrer Michael Lienhard und Fabian Groß (Nachfolger von Dr. Ruth Scholz als Lokaler Projektkoordinator ab Herbst 2023) als beratendes Mitglied.
Am Nachmittag haben die Pfarrgemeinderäte zu vier verschiedenen Themen Voten erhoben, die dem Erzbischof von Freiburg als Grundlage für seine Entscheidungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier erhobenen Voten sind demnach noch nicht verbindlich. Das erste Votum befasste sich mit dem sogenannten Sitz der Pfarrei. Hier werden der leitende Pfarrer, der/die leitende ReferentIn sowie die Geschäftsführung ihre Büros haben. Mögliche Optionen für diesen Sitz der Pfarrei waren Wolfach, Haslach und Zell. Die Erzdiözese hatte gebeten, dass jedes Pfarrgemeinderatsgremium ein eigenes Votum zu diesem Thema abgibt. Die erste Abstimmung ergab kein einheitliches Bild. Bei der zweiten Abstimmung wurde deshalb darum gebeten, dass alle Anwesenden angeben, mit welchen Orten sie sich über ihr eigenes Votum hinaus noch einverstanden erklären könnten. Dabei wurde deutlich, dass alle Gremien in ihrer Mehrheit auch Zell als Sitz der Pfarrei akzeptieren könnten. Dieses Abstimmungsergebnis wird nun so dem Erzbischof für seine Entscheidung übergeben.
Das zweite Votum befasste sich mit der Bestimmung der Pfarrkirche der neuen Pfarrei. Alle anwesenden Gremien votierten einstimmig dafür, dass die Pfarrkirche an dem Ort sein soll, an dem auch der Sitz der Pfarrei sein wird.
Die letzten beiden Voten befassten sich mit dem Namen und dem Patron der neuen Kirchengemeinde. Hier lautete das eindeutige Votum aller Anwesenden, dass sie Kirchengemeinde Kinzigtal St. Jakobus heißen soll. Auch hier ist eine Bestätigung durch den Erzbischof abzuwarten.
Diese Vollversammlung fand in dieser Form zum ersten Mal statt. Sie wurde von den Teilnehmenden als sehr gelungen und konstruktiv erlebt, was auch Hoffnung für die Zukunft der Pfarrei neu macht.
Hilfe für Betroffene von sexueller Gewalt
Der Erzdiözese Freiburg ist es ein zentrales Anliegen, sexualisierte Gewalt aufzuarbeiten, weitere Übergriffe zu verhindern und in diesem Zusammenhang Hilfe zu leisten.
Aktuelle Informationen und Hilfsangebote finden Sie hier: www.ebfr.de/gegenmissbrauch.
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