Die Pfarrgemeinde St. Mauritius Prinzbach
Geschichte der Pfarrei Prinzbach-Schönberg
Die Pfarrei besteht aus den beiden Dörfern Prinzbach und Schönberg. Gemeinsame Pfarrkirche ist seit jeher die dem heiligen Mauritius geweihte Kirche in Prinzbach. Über die Errichtung der Pfarrei gibt es keine Belege, deshalb bleibt auch das Gründungsdatum im Dunkeln. Das alte Mauritiuspatronat lässt aber den Schluss auf die Errichtung einer Pfarrei schon ab dem 11. Jahrhundert zu. Der älteste konkrete Hinweis auf einen Priester stammt allerdings erst vom Ende des 13. Jahrhunderts. Da nirgendwo klösterliche Einflussnahme zu erkennen ist, müssen es wohl die frühen Geroldsecker, ein Geschlecht, zu dessen Besitz sowohl Prinzbach als auch Schönberg gehörte, gewesen sein, die die Errichtung der Pfarrei betrieben. Sie und ihre Nachfolger, die Herren von Kronberg und die von der Leyen, übten, letztmals 955, auch das Patronatsrecht aus.
Die Pfarrei gehörte jahrhundertelang zum Landkapitel Lahr, einem der drei rechtsrheinischen Teile der Diözese Straßburg. Im Jahr 1803 erfolgte dann, ausgelöst durch die vollständige Säkularisierung der geistlichen Herrschaften und Güter, eine Umorganisation der Diözesaneinteilung.
Dabei wurden die drei rechtsrheinischen Landkapitel des Bistums Straßburg zunächst der Konstanzer Diözesanverwaltung unterstellt, um dann 1821 zum neu gegründeten Erzbistum Freiburg zu kommen. Die Zuordnung der Pfarrei zum Dekanat Kinzigtal erfolgte erst in jüngerer Zeit.Seit 1982 jedoch muss sie wegen Priestermangels von Biberach aus versorgt werden.









